Ein nachgebildeter Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg, der mit Originalbestandteilen und Tondokumenten aus jener Zeit ausgestattet ist, lässt die Besucher die beklemmende Realität dieser schrecklichen Zeit spüren.

Ein nachgebildeter Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg, der mit Originalbestandteilen und Tondokumenten aus jener Zeit ausgestattet ist, lässt die Besucher die beklemmende Realität dieser schrecklichen Zeit spüren.

 
Die Feuerwehren unserer Region waren nach Luftangriffen öfter im Rahmen der überörtlichen Löschhilfe bei den schrecklichen Luftangriffen in München und Augsburg eingesetzt. Bilder dieser Einsätze dokumentieren die gefährliche Arbeit der Feuerwehren während der NS-Dikatatur.

Die Feuerwehren unserer Region waren nach Luftangriffen öfter im Rahmen der überörtlichen Löschhilfe bei den schrecklichen Luftangriffen in München und Augsburg eingesetzt. Bilder dieser Einsätze dokumentieren die gefährliche Arbeit der Feuerwehren während der NS-Dikatatur.

 

 

Der ehemalige Stadtbrandrat Karl Auerbach erlebte als 14 jähriger die Einsätze in München, er hat seine Erinnerungen aufgeschrieben: „1944 wurde ich, mit weiteren Jugendlichen vom HJ-Dienst freigestellt und von der FF Kaufbeuren übernommen. Nach der Einkleidung – Fliegeralarm. Großangriff auf München. Die Feuerwehrbereitschaft Kaufbeuren wurde zum Einsatz nach München gerufen. Die Löschgruppe LF/15-1 war nicht vollzählig. Zur Not griff man auf mich zurück. Ohne Ausbildung. Unsere Lotsenstelle Pasing teilte uns die Rheinstrasse als Einsatzgebiet zu. Verlegen von B und C-Schläuchen – Schlauchaufsicht und den Verteiler betätigen war meine Tätigkeit. 2 Feuerwehrkameraden vom LF/15-2 waren zeitweise von einer Zimmerdecke verschüttet. Wir wurden von einem erneuten Luftangriff überrascht. Schläuche abkuppeln und nichts wie weg. Außerhalb von München warteten wir den Angriff ab. Eine notgelandete “Fliegende Festung” durfte ich hautnah besichtigen. Dann ging es wieder zurück zum Einsatz. Nach einem ca. 14-stündigen Einsatz – hundemüde und voller Eindrücke kehrten wir wohlbehalten zum Standort zurück.“

Der ehemalige Stadtbrandrat Karl Auerbach erlebte als 14 jähriger die Einsätze in München, er hat seine Erinnerungen aufgeschrieben:
„1944 wurde ich, mit weiteren Jugendlichen vom HJ-Dienst freigestellt und von der FF Kaufbeuren übernommen. Nach der Einkleidung – Fliegeralarm. Großangriff auf München. Die Feuerwehrbereitschaft Kaufbeuren wurde zum Einsatz nach München gerufen. Die Löschgruppe LF/15-1 war nicht vollzählig. Zur Not griff man auf mich zurück. Ohne Ausbildung. Unsere Lotsenstelle Pasing teilte uns die Rheinstrasse als Einsatzgebiet zu. Verlegen von B und C-Schläuchen – Schlauchaufsicht und den Verteiler betätigen war meine Tätigkeit.  2 Feuerwehrkameraden vom LF/15-2 waren zeitweise von einer Zimmerdecke verschüttet. Wir wurden von einem erneuten Luftangriff überrascht. Schläuche abkuppeln und nichts wie weg. Außerhalb von München warteten wir den Angriff ab. Eine notgelandete “Fliegende Festung” durfte ich hautnah besichtigen. Dann ging es wieder zurück zum Einsatz. Nach einem ca. 14-stündigen Einsatz – hundemüde und voller Eindrücke kehrten wir wohlbehalten zum Standort zurück.“

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