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Am 9. Februar jährte sich das Eisenbahnunglück in Aitrang zum fünfzigsten Mal. Damals entgleiste der TEE Bavaria auf dem Weg von München nach Lindau mit überhöhter Geschwindigkeit. In die Unglücksstelle fuhr kurz darauf ein Schienenbus von Kempten kommend. 28 Menschen starben, 42 wurden zum Teil schwer verletzt. Die Unglücksursache konnte nie geklärt werden. Im Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu wird derzeit zusammen mit den Eisenbahnfreunden Kaufbeuren und der Gemeinde Aitrang eine Sonderausstellung vorbereitet – zur Erinnerung an das schreckliche Ereignis, zum Gedenken an die Opfer, zur Anerkennung der Leistung der vielen Helfer und als Rückblick auf ein Stück Eisenbahngeschichte. 

Im Vorfeld sollte eine Gedenkveranstaltung stattfinden, die wegen Corona ausfallen musste. So wurde am Sonntag im Gottesdienst in Aitrang an das Unglück erinnert. Am Jahrestag traf sich das Orga-Team im kleinsten Kreis am Gedenkstein in Aitrang, der seit 2012 neben der Unfallstelle steht. Nach einem stillen Gebet erinnerte Bürgermeister Michael Hailand an die Opfer und deren Angehörige, an die Einzelschicksale und Tragödien, die hinter den Todeszahlen stehen. Stefan Geyrhalter vom Feuerwehrmuseum dankte den Helfern, die mit bescheidenen technischen Mitteln erstaunliches geleistet haben. Christoph Heider vom Feuerwehrmuseum berichtet von den Recherchen zur Ausstellung und Hartmut Klust von den Eisenbahnfreunden schildert von Zeitzeugenberichten, die unter die Haut gehen. Helmut Winkler, Vorsitzender des Feuerwehrmuseums, bedankte sich bei allen Akteuren und hofft, dass die Ausstellung planmäßig im April starten kann.

 

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Inzwischen wurden rund 500 ehrenamtliche Stunden in die Vorbereitung der Ausstellung gesteckt. Die Bildtafeln sind gedruckt, verschiedene Objekte schon in Vitrinen platziert und ein Diorama der Unfallstelle im Maßstab 1:87 ist fast fertig. Darin wird die Situation in Aitrang während der Bergung der verunglückten Züge originalgetreu nachbildet.

Die Termine für die Ausstellung und das Rahmenprogramm werden zu gegebener Zeit über die Medien veröffentlicht und sind auch hier auf der Homepage zu finden.


Auszeichnung: Prädikat "Besonders wertvoll"

Weltverband CTIF zeichnet unser Museum als eines der ersten in Deutschland aus

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08.09.2020 Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu wird als 15 Museum vom Weltfeuerwehrverband CTIF ausgezeichnet. Die besondere Ehre überbrachten Gerald Schimpf (Vorsitzender der historischen Abteilung CTIF) und Ingo Valentine (Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Brandschutzgeschichte) in unsere Stadt Kaufbeuren und in unser Museum. Weitere Info im Ausschnitt der Allgäuer Zeitung vom 10.09.2020: siehe hier
und Allgäuer Zeitung (Allgäuer Rundschau) vom 11.09.2020: siehe hier

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Der neue Steigerkurier

Der neue Steigerkurier ist erschienen. Hier zum Download.


Stilechter Besuch im Museum

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Andreas Abend ist leidenschaftlicher Feuerwehr-Historiker und Sammler rund um die Geschichte der Münchner Brandschützer. Am letzten Samstag besuchte er das Feuerwehrmuseum in Kaufbeuren in historischer Uniform. Er war begeistert von Umfang und Qualität der Ausstellung und stellte sich für einige Fotomotive zur Verfügung. Die Pressemeldung hier.

Neuer Image-Film vom Museum

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Im Internet gibt es ein neues Video vom Museum.
Gerne Facebook oder YouTube rein schauen...

Toni Heider erklärt das Museum

Sonderausstellung zum Rathausbrand vor 60 Jahren

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Viele ältere Kaufbeurer wissen noch heute wo sie waren, als sie hörten, dass im Rathaus ein Feuer ausgebrochen sei. Die Brandstiftung im Dachboden des historischen Gebäudes fand sich sogar in der nationalen Boulevard-Presse wieder. In diesen Tagen jährt sich das Ereignis zum sechzigsten Mal. 

Eine Zusammenfassung der Ereignisse und eine Betrachtung des Gebäudes vor und nach dem Brand sowie die Hintergründe, die zur Brandstiftung führten fasst Dr. Peter Keller, Kaufbeurer Stadtarchivar, in einem Aufsatz zusammen (PDF-Download des Aufsatzes). Kurzweilig beschreibt er die Geschichte des Hauses, Eindrücke vom Feuer, den Einsatz der Feuerwehren, die Verfehlungen des Brandstifters und die Entscheidungsfindung zur Neugestaltung des Rathauses. 

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu widmet diesem Ereignis eine eigene Sonderausstellung und wollte zum Jahrestag mit einer Sonderveranstaltung daran erinnern. Coronabedingt muss diese Aktion verschoben werden. Eine Besichtigung der Ausstellung ist jedoch zu den Öffnungszeiten des Museums und nach Absprache unter fuehrung@fwm-kf-oal.de jederzeit möglich. Zu sehen sind Bilder, Zeitungsausschnitte, Objekte und ein originaler Farbfilm vom Feuer. Die ehrenamtlichen Museumsmacher freuen sich auf zahlreichen Besuch.

Museum ist barrierefrei

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Mit dem Einbau eines Treppenlifts ist das Feuerwehrmuseum jetzt barrierefrei. Auf neuen, leichten Hockern können Besucher während der Führungen Platz nehmen.

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Neu zu sehen ist ein Schlauchtrocknungs-Galgen einer ländlichen Feuerwehr.
Besonders stolz sind die Museums-Macher auf die neue Sonderausstellung. Auf der variablen Fläche im Obergeschoß wird daran erinnert, dass vor 60 Jahren das Kaufbeurer Rathaus gebrannt hat. Gezeigt werden Bilder, Schautafeln, Objekte, Zeitungsausschnitte, Zeitzeugenberichte und ein zeitgenössischer Farbfilm vom Feuer. Die Sonderausstellung beginnt am ersten Öffnungstag. Geplante Aktionen wie ein Zeitzeugenabend werden in den Herbst verschoben. Aus der Vernissage wird wohl eine Finissage.

Für den 17. Mai, den internationalen Museumstag, war eine Reihe von Aktionen geplant, die nun leider abgesagt werden mussten. Bewirtung, Gruppenführungen, Oldtimer-Ausstellung, Kinderaktivitäten und einiges mehr kann aktuell nicht stattfinden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Planungen bleiben bestehen und sollen später nachgeholt werden.

Stattdessen wurde kurzfristig vor der Öffnung ein Schutz- und Hygienekonzept erstellt und umgesetzt. Der Museumsbesuch ist ohne große Einschränkungen möglich. Die errechnete maximale Besucherzahl ist in der Regel ausreichend. Die Laufwege führen den Besucher in sinnvoller Folge durch die Ausstellung. „Wir sind bereit und freuen uns auf viele Besucher“

Außerhalb der regulären Öffnungszeiten können Gruppen aus Firmen, Vereinen oder Familien auch jetzt einen Besuch einplanen und einen Termin unter fuehrung@fwm-kf-oal.de vereinbaren. Die Besichtigung erfolgt dann selbständig unter Einhaltung der Abstandsregeln. Schautafeln, Erläuterungstexte und Filmpräsentationen bieten den Besuchern auch so ein interessantes Museums-Erlebnis.
Öffnungszeiten


Kaufbeuren-aktiv-Medaille in Gold

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14.12.2018 - Kaufbeuren

Die Stadt Kaufbeuren hat uns - dem Verein - mit der "Kaufbeuren-aktiv-Medaille" in GOLD ausgzeichnet. Dieser Preis wird jedes Jahr für herausragende ehrenamtliche Tätigkeit verliehen. Die Auszeichnung in Gold würdigt die über 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit des Vereins. Diese Preise gehen sowohl an Einzelpersonen als auch (wie bei uns) an Gruppen. Die Feierstunde fand im Stadttheater Kaufbeuren statt. Auf die Bühne wurden die Vorstandsschaft des Vereins sowie Vereinsmitglieder, die mehr als 100 Ehrenamtsstunden in das neuen Museum geleistet haben, auf die Bühne gebeten (siehe hier)

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Der Mensch hat heute Visionen; einige werden morgen Gegenwart und sind übermorgen schon Vergangenheit. Manche kommen dann ins Museum. Dort zeigen sie uns heute die Zukunft von vorgestern.
(Rolf Schamberger)

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Bayerische Sparkassenstiftung